Informationen zu Japan (März 2011):

Unser früherer Team-Kollege Kichie Minami von der KYODAN-Kirche in Japan lebt in  Kuwana, ca. 500 km vom Zentrum der Zerstörungen in Sendai/ Miyagi-ken entfernt.

 

Unser Kontakt zur KYODAN-Kirche findet über das Evangelische Missionswerk in Südwestdeutschland (ems) statt. Aktuelle und nähere Informationen finden Sie in deren Internet-Auftritt:

 

Partnerorganisation im Evangelischen Missionswerk in Südwestdeutschland ist die Deutsche Ostasienmission DOAM. Auf ihrer Homepage finden Sie aktuellste und ausführlichste Informationen zur Situation unserer japanischen Partner, u.a. eine detaillierte Auflistung der betroffenen Gemeinden, die ständig aktualisiert wird:

  

Württembergische Landeskirche unterstützt japanische Kirche mit einer Million Euro - EMS vermittelt Direktkontakte nach Japan

Die Württembergische Evangelische Landessynode wird eine Million Euro für Nothilfe und Wiederaufbau für die Vereinigte Kirche Christi in Japan (United Church of Christ in Japan, KYODAN) bereitstellen. Beide Kirchen gehören der Internationalen EMS Gemeinschaft an.

Die Summe wird in einen Fonds einfließen und über das Evangelische Missionswerk in Südwestdeutschland (EMS) an die Partner in Japan weitergeleitet. Dies haben die Synodalen in ihrer heutigen Sitzung beschlossen. EMS-Ostasienreferent Lutz Drescher berichtete dort über die aktuelle Situation im Land. (Siehe dazu: www.kirchenfernsehen.de/reporter-aktuell)

 

Das Evangelische Missionswerk verfügt über ein dichtes Netzwerk an Kontakten mit Japan. „Wir erhalten sehr persönliche Berichte, wie Menschen mit der dreifachen Katastrophe von Erdbeben, Tsunami und der atomare Bedrohung ringen, wie sie Hilfe organisieren und sich in ihrer Not an Gott wenden,“ so Drescher. Der KYODAN hat mehr als 40 beschädigte und zerstörte Kirchen zu beklagen. Die Kirchengemeinden haben viele Menschen aufgenommen, die ihre Häuser verloren haben, und sie in Gemeindehäusern untergebracht, die weniger stark beschädigt sind. Der KYODAN schickte auch ein Team in die Erdbebenregion, um den Bedarf an weiterer Hilfe vor Ort zu erkunden und die Menschen seelsorgerlich zu betreuen. In Japan sind etwa ein Prozent der Bevölkerung Christen, davon sind 650.000 Protestanten und 500.000 Katholiken. Während Japan ein reiches Land ist, ist die Kirche vergleichsweise arm.

 

Die internationale EMS Gemeinschaft, zu der auch die Württembergische Landeskirche gehört, engagiert sich intensiv für die Menschen in Japan. „Als weltweite Gemeinschaft nehmen wir Anteil an ihrem Schicksal, dies ist zentral für unser Missionsverständnis. Gott hat in Jesus Christus an der menschlichen Not Anteil genommen, deshalb tun wir das auch. Wir beten, wir versuchen finanziell zu helfen, um Not zu lindern und den Wiederaufbau zu ermöglichen, und wir fragen kritisch, ob die Nutzung von Kernenergie noch ethisch vertretbar ist", so Lutz Drescher.

Ausführliche Informationen, Vorschläge für Fürbitten und Anregungen fürGottesdienste finden Sie auf den Homepage des EMS und der Württembergischen Landeskirche.

 

Für weitere Informationen steht Ihnen EMS-Ostasienreferent Lutz Drescher gern zur Verfügung: mobil: 0178 23 24 789, E-Mail:drescherdontospamme@gowaway.ems-online.org, Büro: 0711-6367830