Brüssel-Exkursionen aus Baden-Württemberg

Die entwicklungspolitische Lobby- und Bildungsreise nach Brüssel im Europäischen Jahr der Entwicklung 2015 fragte nach der Kohärenz der EU-Politik im Bereich der Handels-, Außen- und Entwicklungspolitik.

Das sogenannte "Kohärenzgebot" ist im Artikel 208 des Vertrags über die Arbeitsweise der EU (AEUV) festgehalten und lautet: "Bei der Durchführung politischer Maßnahmen, die sich auf Entwicklungsländer auswirken können, trägt die Union der Entwicklungszusammenarbeit Rechnung."

Wie kann die Handelspolitik der EU mit den Ländern des Globalen Süden so gestaltet werden, dass sie den Anforderungen einer menschenrechtsbasierten Governance ebenso wie einer nachhaltigen Entwicklung gerecht wird?

Welche Instrumente der Folgenabschätzung, Implementierung und Überprüfung/Monitoring der Handels- und Assoziierungsverträge müssen für den Schutz von Mensch und Natur geschaffen und umgesetzt werden?

Die Reise wurde von relevanten Akteur/innen der Entwicklungszusammenarbeit im Land Baden-Württemberg getragen und durchgeführt. Sie fand vom 15. - 17. Juni 2015 statt.

Veranstalter: "Ökumenische Koordination - Die Kirchen und die Entwicklungszusammenarbeit in Baden-Württemberg"; Dachverband Entwicklungspolitik  / DEAB, Colibiri und das Staatsministerium Baden-Württemberg. Die Lobby- und Bildungsreise fand in Kooperation mit der Landesvertretung von Baden-Württemberg in Brüssel statt.

Mehr Informationen zur Info- und Lobbyreise 2015.

Themen der Reisen nach Brüssel

  • Handels-, Entwicklungs- und Rohstoffpolitik
  • Landwirtschaft/Ernährung
  • Demokratie/Lobbyismus
  • Friedenspolitik / Friedensbildung
  • Alternatives Handelsmandat