Neben den einzelnen Bildungsveranstaltungen arbeiten DiMOE/ZEB in Aktionen und Kampagnen. Auf diese Weise möchten wir Bildungsprozesse nachhaltiger und langfristiger gestalten.

Handy-Aktion

Die Handy-Aktion Baden-Württemberg ist eine Bildungs- und Sammelaktion mit Bildungsformaten zu Fragen der weltweiten Rohstoffgerechtigkeit und zu Produktionsbedingungen bei der Fertigung von IT Geräten für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit. Expertinnen und Experten bieten Materialien und medienpädagogische Einheiten zur Entsorgung und Recycling und zum alternativen Umgang mit Rohstoffen und Elektrogeräten am Beispiel Handy an.

Die Handy-Aktion Baden-Württemberg ist eine landesweite Initiative vieler Organisationen aus Kirche und Zivilgesellschaft, der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg sowie der Deutschen Telekom Technik GmbH. Mit Umweltminister Franz Untersteller MdL als Schirmherr setzt die Handy-Aktion Baden-Württemberg ein wichtiges Zeichen für einen nachhaltigen Konsum.

Ansprechperson im DiMOE/ZEB sind Ralf Häußler, Ailed E. Villalba Aquino, Janika Wehmann, Kristi Sääsk, Heike Bosien, Christoph Hildebrandt-Ayasse.

Mehr Informationen zur Handy-Aktion Baden-Württemberg: www.handy-aktion.de

Aktueller Tipp für den Konfi-Unterricht: https://www.handy-aktion.de/news/landesbischoefe-rufen-zu-konfi-schubladen-challenge-auf/

Initiative Lieferkettengesetz

Zu viele Unternehmen nehmen den Unternehmensgewinn wichtiger als den Schutz von Mensch und Umwelt - auch deutsche Unternehmen, wie die Fallbeispiele von Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden auf www.lieferkettengesetz.de aufzeigen. Dabei wurde die Verantwortung zur menschenrechtlichen Sorgfalt bereits 2011 auf internationaler Ebene in den Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte der Vereinten Nationen konkretisiert. Die Initiative Lieferkettengesetz fordert von der Bundesregierung, dass sie sich dafür einsetzt, diese menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten von Unternehmen gesetzlich festzuschreiben und an die Missachtung der Sorgfalt klare Konsequenzen zu knüpfen. Denn gegen Gewinne ohne Gewissen hilft nur ein gesetzlicher Rahmen!

Das Rechtsgutachten der Initiative finden Sie hier. Es zeigt: Ein Lieferkettengesetz ist machbar.

Die Corona-Krise hat zudem gezeigt: Unternehmen, die ihre Lieferketten kennen und auf verlässliche Partnerschaften setzen, sind krisenfester. Ein Lieferkettengesetz, das menschenrechtliche und umweltbezogene Sorgfaltspflichten gesetzlich verankert, wäre ein Nachhaltigkeitsschub für die deutsche Wirtschaft.

Die Initiative Lieferkettengesetz ist ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis aus Menschenrechts-, Entwicklungs- und Umweltorganisationen, Gewerkschaften und Kirchen. Auf https://www.suedwind-institut.de/recht-und-gerechtigkeit.html erfahren Sie mehr über Bildungsarbeit zum Lieferkettengesetz in Gemeinden.

Die Forderung nach einem Lieferkettengesetz ist Teil eines Aufrufs der Umweltbeauftragten sowie der Beauftragten des kirchlichen Entwicklungsdienstes der evangelischen Landeskirchen in Württemberg und in Baden zu Pfingsten 2020 an die Abgeordneten in Land, Bund und der Europäischen Union: https://www.elk-wue.de/news/2020/03062020-anlass-fuer-einen-wirklichen-neubeginn

Ansprechpersonen im DiMOE/ZEB sind Ralf Häußler, Janika Wehmann, Ailed E. Villalba Aquino, Gabriele Walcher-Quast, Bettina Lutterbeck.

Mehr Informationen zur bundesweiten Kampagne: www.lieferkettengesetz.de

Mehr Informationen zum Bündnis in Baden-Württemberg: www.lieferkettengesetz-bw.de

Hier finden Sie außerdem den Pfingstbrief der Evangelischen Landeskirchen in Baden und in Württemberg, sowie den Aufruf an die baden-württembergischen Abgeordneten im Land, im Bund und der EU zu nachhaltigen Entscheidungen in Politik und Wirtschaft. Ein Lieferkettengesetz ist Teil einer zukunftsfähigen Wirtschaft.

Aktueller Tipp zum Mitmachen ist der Run auf die MdBs: https://www.woek.de/themen-projekte/initiative-lieferkettengesetz/mitmachen/run-auf-die-mdbs/

Aktueller Tipp für den Unterricht ist der Actionbound vom Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI): https://www.bei-sh.org/bei-news/actionbounds-starten

KITA.weltbewusst.2030

Globale Verantwortung wahrnehmen, reflektieren und entsprechend handeln beginnt von Anfang an. In der Kita treffen wichtige Akteur*innen von Bildung und Erziehung aufeinander: Kinder, Eltern und Erzieher*innen. Globales Lernen kann hier in vielfältige Richtungen ausstrahlen. Seit 1. Juni 2020 läuft im EPiZ Reutlingen die Aktion KITA.weltbewusst.2030, an dem sich die Evangelische Landeskirche Württemberg wie auch das Land Baden-Württemberg inhaltlich und finanziell beteiligen. Mitarbeiter*innen des DiMOE und ZEB machen als Kooperationspartner mit an dem Projekt, das über zweieinhalb Jahre laufen wird und Multiplikator*innen, Fachschulen, Trägern und Familien in ihrer Haltung für mehr Nachhaltigkeit und Weltbewusstsein stärken möchte.

Ansprechpersonen im DiMOE/ZEB sind Maria Gotzen-Dold, Kristi Sääsk, Ralf Häußler, Bettina Lutterbeck, Gabriele Walcher-Quast, Heike Bosien.

Mehr Informationen zu KITA.weltbewusst.2030: www.epiz.de/projekte/kita-weltbewusst-2030.html