Fortbildungen und Exkursionen

Massentierhaltung Ade! Ein neuer Blick auf das Mitgeschöpf Tier

© Klimapilgern

Fortbildung am 11./12. September 2020 in Kooperation mit dem Institut für Theologische Zoologie Münster und dem Haus Bittenhalde in Meßstetten-Tieringen

Die Zustände in den deutschen Schlachtereien sind in den letzten Wochen durch die vielen aufgetretenen Corona-Fälle in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. Die dortigen Arbeitsbedingungen und der Umgang mit den Tieren waren schon länger immer wieder in der Kritik - geändert hat sich in der Vergangenheit nichts.
Die Fortbildung zeigt das Verhältnis Mensch-Tier in einem neuen Licht: Auf biblischer Spurensuche entdecken wir den Bund Gottes mit seiner gesamten Schöpfung (1.Mose 9,8ff) und nehmen uns selbst, sowie Rinder und Lamas exemplarisch für die Tierwelt auf dem Hintergrund des Evangeliums von der Liebe Gottes zu allen seinen Geschöpfen wahr.
Der Uriahof in Balingen/Ostdorf zeigt ein neues Modell der Viehhaltung und wie Landwirtschaft zum Wohl der Tiere und der Menschen gestaltet werden kann.
Auf einer Nachtwanderung mit den Lamas der Reutlinger Pfarrerin Ulrike Schaich nehmen wir das Nachtgespräch Gottes mit Hiob auf.

Musikalische und kulturelle Beiträge sowie konkrete Vorschläge, wie wir zu einem neuen Verhältnis zwischen Mensch und Tier, Gott und seiner Schöpfung und einer neuen Ernährungskultur kommen, runden das Programm, das von der JazzCombo Peter Hermann, Reutlingen begleitet wird, ab.
 
Die Veranstaltung versteht sich als Konkretisierung der EKD-Texte 133 vom September 2019  "Nutztier und Mitgeschöpf! - Tierwohl, Ernährungsethik und Nachhaltigkeit aus evangelischer Sicht".

Ansprechpartner ist Pfarrer Ralf Häußler.

Marokko-Fortbildung Interreligiöser Dialog (coronabedingt abgesagt)

© Yasna Crüsemann

Die Fortbildung war ursprünglich geplant für den Zeitraum 21.-30. September 2020. 

Zielgruppe: Pfarrerinnen und Pfarrer der württembergischen und badischen Landeskirche, Imame und Theologinnen der DITIB

Leitung: Pfarrer Heinrich Georg Rothe (DiMOE) in Kooperation mit Prof. Dr. Abdelmalek Hibaoui (Zentrum für Islamische Theologie Tübingen)

Fortbildung mit Carlos Martinez: Voice of Silence - Nonverbale Botschaften

© Joachim Wolfer

Fortbildung vom 11.-13. Februar 2021 in Stuttgart-Birkach

Wer eine Botschaft hat, will diese weitergeben mit Herz und Verstand, mit Stimme und Körpersprache. Bei einer Fortbildung mit Carlos Martinez steht die Körpersprache im Mittelpunkt. Der spanische Mime aus Barcelona, der auf vielen Bühnen der Welt zu Hause ist, nimmt die Kursteilnehmenden mit, sich über die Botschaft ihrer Körpersprache bewusst zu werden, ihr Repertoire zu erweitern.

Tagungsleitung und weitere Informationen: Pfarrerin Heike Bosien und DiMOE-Büro Stuttgart 

Wem gehört das Land? Multiplikator*innen-Fortbildung zum Jahresthema

Am 27. Februar 2021 bietet der DiMOE in Ulm eine Fortbildungsveranstaltung an für Multiplikator*innen aus Kirche und Zivilgesellschaft.

Von der Lektüre biblischer Texte über "Land und Landbesitz" schlagen wir eine Brücke zum Umgang mit Land in unserer heutigen Welt, in der sich Kleinbauernfamilien und Großunternehmen, gemeinwohlorientierte und profitorientierte Akteure regional und global gegenüberstehen. Sie lernen mehr über Landkonflikte wie Landgrabbing und deren Ursachen. Was können wir dem entgegensetzen und wie erreichen wir als Gesellschaft mehr Gerechtigkeit und Biodiversität? Eine Exkursion zu einer Solidarischen Landwirtschaft wird das Thema vertiefen.

Bitte melden Sie sich im DiMOE-Büro Ulm an.

Studienreise nach Warschau und Krakau

© Maria Gotzen-Dold

Die Studienreise findet statt vom 03.-09. September 2021 in Kooperation mit dem Gustav-Adolf-Werk Württemberg

Zielgruppe: Pfarrer*innen und Diakon*innen

Polen ist uns trotz gemeinsamer Grenze und vielschichtiger gemeinsamer Geschichte oft noch weitgehend unbekannt. Zu unrecht, wie wir bei dieser Reise in die beiden Zentren Warschau und Krakau erfahren können. Erinnerung und Versöhnung, Arbeitsmigration im Bereich der Diakonie, Wertvorstellungen in einer pluralistischen Gesellschaft, Zukunftsperspektiven für Europa und Kirche sein als Minderheit sind für beide Seiten, Polen wie Deutsche, wichtige Themen. Zum Austausch darüber wird in verschiedenen Begegnungen Gelegenheit sein - wie auch zum Kennenlernen dieses schönen Landes und seiner herzlichen Menschen.

Reiseleitung: Pfarrerin Dr. Maria Gotzen-Dold (DiMOE), Diakon Michael Proß (GAW)

Die Reise wird als Pfarrerfortbildung bezuschusst.

Mehr Informationen erhalten Sie über das DiMOE-Büro in Reutlingen und Pfarrerin Dr. Maria Gotzen-Dold.

Die Reise der Schokolade: Fortbildung für Erzieherinnen und Erzieher

Im Rahmen der Bildung für Nachhaltige Entwicklung findet eine Fortbildung für Erzieherinnen und Erzieher statt. 

Termin: Dienstag, 26. Oktober 2021 von 9.00 bis 16.30 Uhr, Herrenberg

Veranstalter: Fachberatung Kindertageseinrichtungen Herrenberg

Referentinnen: Pfarrerin Heike Bosien und Raquel Cayapa (Kallari Futuro)

Ein Blick in die Kaffeerösterei: Exkursion nach Biberach

© Michael Hauser

"Hier in Biberach bei Peter Grunwald von der Kaffeebühne kann man sehen und riechen, wie hochqualitativer Kaffee entsteht", so Dr. Michael Hauser, selbst Betreiber eines fairen Cafés in Blaubeuren und Referent im DiMOE. Für jede Sorte und jeden Jahrgang erarbeitet er ein optimales Röstprofil, denn er möchte den Geschmack nicht mit Hilfe von Zusatzstoffen erzeugen, wie es die "Großen" machen. Außerdem erfährt man, welche Vorteile die bewährte Langzeitröstung für Gesundheit und Geschmack hat. Die inzwischen übliche Bandröstung bei über 500 Grad ist zwar billiger, enthält aber zu viel Asche, die krebserregendes Acrylamid enthält, und magenschädigende Säure. In Biberach werden Kaffees aus aller Welt geröstet, alle stammen aus Direktbezug. Der Zwischenhandel fällt weg, die Produzenten erhalten einen besseren Preis. Dafür liefern sie besten Rohkaffee. Wie man das prüfen kann, auch das erfahren Sie im mindestens zweistündigen Kaffeeseminar der "Kaffeebühne" in Biberach. Natürlich kann der frisch gebrühte Kaffee auch genossen werden.

Pfarrer Dr. Michael Hauser begleitet die Exkursion.

Friedens-Kunst: der etwas andere Besuch in der Staatsgalerie Stuttgart

© Heike Bosien

"Vor dem Kunstwerk sind wir alle gleich", sagt Andrea Welz, Kunsthistorikerin und Diakonin. Das Kunstwerk wird zum Ort des Dialogs, wenn Menschen aus unterschiedlichen Ländern vor einem Kunstwerk stehen. Die Frau aus Syrien, die seit zwei Jahren in Fellbach lebt, entdeckt eine andere Botschaft im Bild von Emil Nolde als die Schwäbin aus dem Remstal. Für die Ruanderin, die 1994 ihr Land verlassen musste und seither auf den Fildern lebt, ist Joseph Beuys schon ein vertrauter Künstler. Rose aus Pakistan kann mit seinen Werken erst einmal nichts anfangen. Das Projekt "Friedenskunst" ermöglicht kulturelle Teilhabe und bringt Menschen aus unterschiedlichen Ländern miteinander ins Gespräch. 

Bei einem Rundgang in der Staatsgalerie Stuttgart werden Kunstwerke gemeinsam in den Blick genommen. Die Werke erzählen von Frieden, vom verlorenen Paradies, von Familie, von Vertreibung, von Krieg und sie locken die Geschichten jener hervor, die die Werke betrachten. 

Das Projekt findet als Kooperationsprojekt des DiMOE, des Diakonischen Werkes Württemberg und der Staatsgalerie Stuttgart statt.

Es gibt für Sie zwei Möglichkeiten, an einem Besuch in der Staatsgalerie Stuttgart im Rahmen des Projekts "Friedenskunst" teilzunehmen.

Erstens: Sie melden sich mit einer Gruppe bei uns und wir vereinbaren einen eigenen Termin mit der Kunsthistorikerin Andrea Welz. Sie selbst kommen mit ihrer Gruppe bzw. laden zu diesem Termin Menschen aus anderen Ländern ein oder wir laden internationale Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu dem von Ihnen vereinbarten Termin ein.

Zweitens: Sie melden sich in der DiMOE-Geschäftsstelle in Stuttgart und erfragen die nächsten Termine für Führungen im Rahmen des Projekts.

Mitwirkende: Andrea Welz (Kunsthistorikerin, Stuttgart), Birgit Dinzinger (Diakonisches Werk Württemberg), Pfarrerin Heike Bosien (DiMOE)

Anfragen richten Sie bitte an die DiMOE-Geschäftsstelle in Stuttgart.