Gottesdienst zur Verabschiedung von Gregson Erasmus

Klaus Rieth (ELK-WUE), Gregson Erasmus (MCSA) und Heike Bosien (DiMOE) (Foto: EMS/Schaal)

„Ein Segen für alle“
Gottesdienst zur Verabschiedung von Gregson Erasmus

 

Mit einem feierlichen Gottesdienst wurde Pfarrer Gregson Erasmus am 28. Juli aus seinem Dienst bei der Württembergischen Landeskirche entlassen. Nach drei Jahren als Ökumenischer Mitarbeiter beim Dienst für Mission, Ökumene und Entwicklung (DiMOE) in Stuttgart kehrt er nun mit seiner Familie nach Südafrika zurück. Dort wird er eine Stelle als Gemeindepfarrer in Kapstadt übernehmen.

Freunde*innen, Kolleg*innen und Weggefährt*innen hatten sich in der Evangelischen Hospitalkirche versammelt, um sich von Erasmus, seiner Frau und seinen beiden Kindern zu verabschieden. Durch den Gottesdienst führte Pfarrerin Heike Bosien, Geschäftsführerin des DiMOE. „Euer Wirken hier war ein Segen für alle“, sagte Riley Edwards-Raudonat, ehemaliger Afrika-Referent der EMS, der die Predigt hielt.

Angesichts der Corona-Krise stehen auch die Kirchen vor großen Herausforderungen, betonte Klaus Rieth, Präsident der EMS, in seiner Ansprache. „Du hast uns in Deinen Erzählungen immer wieder deutlich gemacht, dass Kirche mehr ist, dass Kirche vom Evangelium lebt, und dass wir uns getrost darauf verlassen können, dass unsere Kirche erhalten wird.“

Gregson Erasmus ist in Südafrika geboren und hat dort evangelische Theologie studiert. Er ist ordinierter Pfarrer der Moravian Church in South Africa (MCSA), einer der beiden EMS-Mitgliedskirchen auf dem afrikanischen Kontinent. Erasmus kam 2017 als Ökumenischer Mitarbeiter nach Deutschland. Schwerpunkte seiner Arbeit beim DiMOE waren unter anderem die Themen Globalisierung, Afrika, Missionsgeschichte und Kirchliche Partnerschaften.