Ökumenische Koordination "Die Kirchen und die Entwicklungszusammenarbeit in Baden-Württemberg"

Strategietag 2015 zum Thema "Friedensethik und Rüstungskonversion"

Die entwicklungspolitischen und weltkirchlichen Abteilungen der Kirchen in Baden-Württemberg haben sich im Januar 2013 in der "Ökumenischen Koordination: Die Kirchen und die Entwicklungszusammenarbeit in Baden-Württemberg" zusammen geschlossen, um die jeweiligen Arbeitsgebiete besser miteinander abzustimmen, gemeinsame Aktionen zu planen und sich gegenüber Politik, Gesellschaft und Wirtschaft in abgestimmter Weise zu artikulieren.

Seit 2014 arbeiten auch kirchliche Umwelt- und Friedensbeauftragte in der Ökumenischen Koordination mit.

Die Ökumenische Koordination knüpft an den "Entwicklungspolitischen Dialog der Landesregierung Baden-Württemberg" an und bringt kirchliche Themen in den Dialog mit Staat und Regierung, Zivilgesellschaft und Basisorganisationen ein.

Inhatlich bezieht sich die Ökumenische Koordination auf den Konziliaren Prozess für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung. Die 2015 veröffentlichte Enzyklika Laudato sí sowie die Verlautbarungen des Ökumenischen Rates der Kirchen / ÖRK und anderer Weltbünde wie der Lutherischen Weltbund / LWB bilden ebenos eine Grundlage der Arbeit der Ökumenischen Koordination, wie Texte der EKD zu Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Globaler Gerechtigkeit.

Auch die Umsetzung der von der UNO im  September 2015 verabschiedeten Nachhaltigkeits-Agenda 2030 ist für die Kirchen in Baden-Württemberg eine wichtige Aufgabe. Die Bundesregierung hat im Juni 2016 die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie vorgelegt.

Beim Strategietag 2020 ging es am 23. Januar im Hospitalhof / Stuttgart um Nachhaltigkeit in den Lieferketten für Nahrungsmittel. Siehe...